Graineter Kapellenweg

Nikolauskirche Grainet

Die Nikolauskirche in der Mitte des Dorfes ist dem hl. Nikolaus  geweiht. Ein Ablassbrief aus dem Jahr 1518 hat den Kirchenbau in Grainet gefördert. 1911 wurde sie durch ein Feuer verwüstet, 1996 renoviert. Ein Hochaltar aus dem 17. Jahrhundert, der eine Brandkatastrophe überstand, und gedrehte Säulen zieren das Altarbild, welches den Kirchenpatron darstellt. Es ist eine von zwei Kirchen der Pfarrei Grainet im Bayerischen Wald. Jedoch ist sie nicht die Pfarrkirche.

 

Graineter Pfarrkirche

Die Graineter Pfarrkirche im Bayerischen Wald gibt es seit Mitte des 18. Jahrhunderts. Drei Brunnen, Nikolaus-, Marien- und Josefibrunnen zieren das Dorf, passiert man diese, steht man vor der Kirche mit barocken Zügen. 1750 hat sich Grainet pfarrmäßig von Freyung getrennt und ist seitdem eine eigene Pfarrei.
Die Kirche ist der Heiligen Dreifaltigkeit gewidmet. Der Altar stammt aus Passau. Doch nach der Profanisierung wurde er 1823 nach Grainet gebracht. Er hat einen mächtigen Holzaufbau. Ihn zieren Säulen und Pilaster sowie zwei lebensgroße Figuren – der hl. Ludwig und St. Bonaventura. Muttergottes, St. Elezarius und Pacificus sowie weitere sechs Säulen bauen sich über einem Segmentbogen auf.
Eine Holzplastik ziert den linken Seitenaltar. Es wird folgende Sage über Sie erzählt: "Ein Mann aus Fürholz haben jene Statue, die den gegeißelten Heiland darstellt, von einer Wallfahrt ins Oberbayerische mitgebracht. Anfänglich habe er sie nur zur häuslichen Andacht benutzt, später dann wurde sie zur Seite gestellt. Als die Figur nach längerer Zeit wieder einmal Beachtung fand, ward der Bart ein Stück gewachsen." Seitdem ist sie in Obhut dieser Kirche im Bayerwald.

 

Unterseilberger Kapellenjuwel

In Unterseilberg befindet sich diese kleine schmucke Kapelle aus dem Jahre 1766. Sie ist in einem der schönsten Dörfer Bayerns. Auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene gewann Unterseilberg eine Goldmedaille und aus Bundesebene eine Silbermedaille. Die Kapelle im Bayerwald ist äußerlich einfach mit Holztafeln bestückt, doch innen, ist sie ein kleines Schmuckstück. 23 Bilder zeigen an der Decke die Passionsgeschichte Jesu. Des Weiteren ist sie vollständig ausgemalt und der Altar ist im Barockstil.

 

Am Hang des Graineter Kessels entlang nach Rehberg

In Rehberg ist gleich am westlichen Ortseingang die im Jahre 1963/64 errichtete Kapelle zu entdecken. Auch dieses Dorf ist mit Gold auf Bayernebene und Silber auf Bundesebene gekrönt. Im inneren der Kapelle findet sich eine Madonnenstatue. Eine Besonderheit hat diese Kapelle im Bayerischen Wald. Sie wurde versetzt, da sie der neuen Straßenführung im Wege war.

 

Die alte Dorfkapelle in Rehberg

Eine zweite Kapelle ziert den Ort Rehberg im Bayerwald. Ein genaues Erbauungsdatum ist nicht bekannt. Jedoch wird ihr Alter auf etwa 150 Jahre geschätzt. Sie ist mit Schindeln verkleidet und im gotischen Stil erbaut. 1993 wurde sie der "Schmerzhaften Gottesmutter" geweiht.

 

Grablkapelle

Von Rehberg nach Fürhölz findet man als erstes eine Pestsäule aus dem Jahre 1639. Kurz darauf entdeckt man eine kleine Kapelle die mit Holzschindeln bedeckt ist. Von der Entstehungsgeschichte der Kapelle im Bayerwald ist leider nichts bekannt.

 

St. Florian in Fürholz

Diese kleine Kirche in Fürholz ist dem hl. Florian geweiht. Im Jahre 1950/1951 wurde sie hier im Bayerischen Wald erbaut. Seit der Renovierung 1996 zieren die beiden Säumerheiligen, Bischof Wolfang und der hl. Leonhard (Schutzpatron des Viehs), die Altarfenster. Dies hat den Grund, dass im 15. und 16. Jahrhundert wöchentlich bis zu 1.300 Saumrösser durch diesen Ort im Bayerwald nach Böhmen beladen mit Salz und Viktualien zogen.

 

Kronwinkel

Diese Kapelle wurde 1991 in Kronwinkel im Bayerischen Wald errichtet. Bereits 1950/51 wurde eine erbaut. Jedoch war sie in einem solch erbärmlichen Zustand, dass eine Restaurierung nicht in Frage kam. Diese Andachtsstätte ist dem hl. Sebastian gewidmet.

 

St. Koloman

Die Kapelle abseits des Dorfes Exenbach ist eine Wallfahrtskapelle und dem hl. Koloman zugedacht. Schon im Jahre 1656 sollte die Entstehung der Wallfahrt hier im Bayerischen Wald zurückgehen. Dies sollte durch ein Heiligenbild hervorgerufen worden sein, das an genau dieser Stelle an einem Baum hing. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Gebetsstätte erneuert. Es sind eigentlich zwei Gebetsräume übereinander in der Kapelle, da es früher einen Eingang von der Talseite her gab und direkt neben dem Altar eine Quelle entspringt. Dieser Raum wurde später aufgefüllt und ein Stockwerk daraufgesetzt. 1990 wurde dann die Kapelle im Bayerwald generalsaniert. Hierbei sind Schablonenmalereinen zum Vorschein gekommen, die restauriert und ergänzt wurden.

 

Vorderfreundorf

Direkt am Ortseingang dieses Dorfes im Bayerischen Wald ist diese Kapelle mit angegliederten Leichenhaus platziert. Im Jahre 1960 wurde diese erbaut, nachdem die alte, kleine Kapelle in der Ortsmitte abgerissen wurde. Patronin dieser Andachtsstätte in Vorderfreundorf ist die hl. Maria.

 

Kohlstattbründl – Wallfahrt

Kohlstattbrunn liegt an Fuße des Haidel, mitten im Bayerischen Wald. Folgende kurze Geschichte erzählt die Namenherkunft der Wallfahrtsstätte Kohlstattbrunn: 
"Lorenz Seidl, Häusler in Frauenberg, ging an einem Sonntag im September 1753 zur Pfarrkirche in Grainet und hatte ein Gewehr bei sich. An der Stelle erblickte er einen Hasen, dem er lange nachging, Inzwischen läutete man in der Pfarrkirche zum Gottesdienst und ganz erzürnt verfluchte er den Hasen, welcher aber plötzlich dem Seidl unter den Armen ganz schwarz hervorkam. Er flehte zu Jesus und Maria und der Hase war verschwunden."
Ein Votivbild, das älteste dazu, zeigt diese Geschichte als der Schütze am Boden kniend mit gefalteten Händen betet und einen schwarzen Hasen unter seinen Arm trägt. Im Jahre 1992 wurde die Kapelle restauriert welche 1885 entstanden ist. Sie hatte übrigens einen Vorgänger aus Holz. Das Altarbild besteht aus einem Pieta

 

Kapelle für Patert Rupert Mayer

Auf etwa 1.000 Meter Höhe findet sich die Kapelle mitten im Bayerischen Wald. Von hier hat man einen wunderbaren Ausblick über den Bayerwald und an klaren Tagen sieht man sogar bis zu den Alpen.  In Obergrainet wurde 1988 diese Andachtsstätte aus Abbruchsteinen alter Waldlerhäuser neu gemauert. Sie birgt eine Büste von Pater Rupert Mayer, der 1987 seelig gesprochen wurde. Er kämpfte gegen die antichristlichen Anschauungen während des Nationalsozialismus, erhielt Redeverbot und wurde monatelang in KZ-Haft und dann im Kloster Ettal interniert.

 

Neuigkeiten aus dem Bayerwald

  • Alles Gute für Ihr Jahr 2012

    Der Tourismusverein Altreichenau und das Team von dreisessel-urlaub.de wünscht allen seinen Gästen, Freunden und Bekannten alles Gute für das kommende Jahr 2012. Selbstverständlich werden wir auch dieses Jahr wieder versuchen Sie stets mit allen wichtigen Informationen über das Dreisessel-Gebiet und den ganzen Bayerischen Wald zu versorgen.

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Urlaub in Bayern im Bayerischen Wald - Ferien in Altreichenau am Dreisessel. Schöne und moderne Ferienwohnungen, Urlaub auf dem Bauernhof, Pensionen, Zimmer und Blöckhütten im Bayerwald. Altreichenau liegt in Ostbayern und ist Teil der Gemeinde Neureichenau.

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